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HzS (Hilfe zur sozialräumlichen Integration)

 
Leitung: Timo Stein
Telefon: 06181 9455812
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Hilfe zur sozialräumlichen Integration (HzS) in Form von § 27 i.V. m. §§ 30, 31 sowie § 41, SGB VIII

Trägerschaft: Jugendamt des MKK

Am 01. März 2008 startete das neue Projekt „Hilfe zur sozialräumlichen Integration“ (HzS) der Kinder-, Jugend- und Familien(hilfe)stelle der damaligen Welle e.V., welches eine Ergänzung der bereits bestehenden Hilfen zur Erziehung darstellt.

Die Einzugsgebiete sind Maintal, Bruchköbel, Schöneck, Niederdorfelden und Nidderau.

HzS ist nunmehr über den Projektstatus hinaus erfolgreich etabliert.

Die Leistung wird von einer Fachkraft vor Ort bei den entsprechenden Familien als ambulantes Hilfeangebot in geeigneten Räumlichkeiten des Sozialraumes erbracht.

Das Arbeitsfeld der HzS enthält fallspezifische, fallübergreifende und fallunspezifische Anteile.

Im Rahmen der fallspezifischen Arbeit soll das familiäre System bzw. der Einzelne durch folgende flexible Angebote entlastet und stabilisiert werden:

  • aufsuchende und begleitende Beratung und Unterstützung

  • Verhaltens- und Kommunikationstraining

  • institutionelle Beratungsangebote

  • soziale Gruppenarbeit

  • konkrete Unterstützung beim Aufbau und der Pflege eines auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmten sozialen Netzes bestehend aus Personen des sozialen Umfeldes und aus Regelangeboten im Sozialraum

Bezogen auf Familien ist Ziel der Hilfe, die Eltern-Kind-Beziehung zu stabilisieren, d.h. eine altersgemäße Versorgung und Erziehung (wieder) herzustellen. Bezogen auf junge Menschen ist Ziel der Hilfe die Verselbständigung zu unterstützen.

Die Fähigkeit zur Selbsthilfe kann damit aktiviert und erhöht werden. Es werden individuelle Handlungskonzepte zum Umgang mit vorhandenen Problemlagen entwickelt und trainiert.

Die Fachkraft der Welle nimmt im Hilfeverlauf die Rolle eines Coachs und Kommunikationshelfers wahr. Sie vermittelt Informationen, berät in Konflikten und begleitet schrittweise bei der Erschließung der Ressourcen im Sozialraum.

Im Rahmen der fallübergreifenden Arbeit initiiert die Welle angeleitete Selbsthilfegruppen und themen- bzw. altersspezifische soziale Gruppen.

Mögliche Gruppenangebote für Kinder und Jugendliche können sein:

  • Mädchen- / Jungen- / gemischtgeschlechtliche Gruppe

  • Gruppe für Kinder aus Patchwork- oder Trennungs-/ Scheidungsfamilien etc.

Mögliche Gruppenangebote für Erwachsene können sein:

  • Elternkurse

  • Alleinerziehendengruppe

  • Gruppen mit besonderen Erziehungsfragen (Eltern von Kindern mit Drogenmissbrauch, Eltern von behinderten Kindern etc.)

Durch die Kontakte zu Menschen in ähnlichen Problemsituationen soll die individuelle Situation reflektiert, soziale Isolation und das Gefühl des individuellen Versagens verringert und aus den Erfahrungen anderer gelernt werden.

Im Bereich der fallunspezifischen Leistung stützt sich die Welle auf ein lokales Netzwerk aus Institutionen und Einzelpersonen, das über Angebote verfügt, die im Einzelfall nutzbar gemacht werden können. Dieses Netzwerk wird gepflegt und ständig weiterentwickelt. Alle geeigneten lokalen kommunalen, kirchlichen und nicht konfessionellen Angebote werden in das Netzwerk eingebunden.

In einer allgemeinen Sprechstunde bietet die Welle für alle Bürgerinnen und Bürger Informationen über alle Angebote im Sozialraum sowie eine erste sortierende Beratung an.