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Kinder-, Jugend- und Familien(hilfe)stelle (KJF-Stelle)

Christine Börner, Claudia Oppermann, Thomas Lutz

Fechenheimer Weg 19 A
63477 Maintal-Bischofsheim

Tel. 06109 - 76 99 30
Fax 06109 - 6 32 19

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Durchführung von Hilfen zur Erziehung nach § 27 KJHG

Der innovative Ansatz der Kinder-, Jugend- und Familien(hilfe)stelle besteht u. a. darin, eine Hilfe zur Erziehung als ganzheitlichen Ansatz zu verstehen und hier den § 27 KJHG als maßgebend zu betrachten. Die einzelnen Hilfearten stehen nicht unvermittelt nebeneinander. Sie können kreativ angewandt werden. Übergänge können fließend gestaltet werden und Kombinationen sind praktizierbar. D. h. die Formgebundenheit tritt stärker in den Hintergrund. So kann z. B. eine Erziehungshilfe aus einer Einzelfall-, Familienhilfe oder sozialpädagogischer Gruppenarbeit bestehen oder eine Kombination der Maßnahmen sein.

Kinder, Jugendliche und deren Familien sollen Hilfe bei der Bewältigung ihrer Probleme erhalten und nicht eine Behandlung zur Überwindung von Störungen. Die Verhaltensweisen und Schwierigkeiten von Kindern / Jugendlichen sehen wir im Kontext und als Reaktion auf ihre Lebensbedingungen und ihre bisherigen Erfahrungen, Verletzungen und Traumata.

 

 

Bei folgende Themen / Problemstellungen werden MitarbeiterInnen eingesetzt

  • Perspektivlosigkeit

  • Arbeitslosigkeit

  • Gewaltbereitschaft des Vaters (der Mutter)

  • Schulverweigerung / Versagen

  • Leben an der Armutsgrenze

  • Obdachlosigkeit droht

  • Suizidgefährdung

  • sexuelle Gewalt

  • psychische Erkrankung der Mutter / Vater

  • Drogen (z.B. Methadonprogramm, Alkohol)

  • Gefährdung / Bedrohung durch die Peergroup

  • Erkrankung eines Elternteiles (z.B. HIV, MS)

  • Entwicklungsverzögertes Verhalten

  • Tod eines Elternteiles/Geschwisterkindes

  • Selbstverletzungen / Selbsttötungsversuche

  • Aggressives/zerstörerisches Verhalten

  • Sexualisiertes Verhalten

  • Psychiatrieaufenthalte im Vorfeld der Maßnahmen

  • Beziehungsstörungen der Eltern-Kind-Ebene

  • Bettnässen / Einkoten

  • Kindeswohlgefährdung

  • Kontrollaufträge

 

In der Kinder-, Jugend- und Familien(hilfe)stelle arbeiten aus konzeptionellen Gründen selbständige MitarbeiterInnen aus folgenden Berufsfeldern

  • Diplom-PädagogInnen

  • Diplom-PsychologInnen

  • Diplom-SozialarbeiterInnen / -SozialpädagogInnen

  • LehrerInnen für Förderschulen (Lernhilfe, Erziehungshilfe, Praktisch Bildbare)

  • LehrerInnen

  • HeilpädagogInnen

  • ErzieherInnen

  • JuristInnen

  • StudentInnen der Pädagogik

  • Psychologie

  • Sozialpädagogik und Lehramt

 

Zusatzausbildungen

  • Familientherapie

  • Klientenzentrierter Gesprächsführung

  • Systemischer Beratung

  • Systemischer Kindertherapie

  • Verhaltenstherapie

  • Kunsttherapie

  • Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

  • Mediation

  • Traumapädagogik

  • Traumatherapie

 

Ca. 80 Fachfrauen und 53 Fachmänner sind für die Kinder-, Jugend- und Familien(hilfe)stelle tätig

(Betrieb seit 01/1997)