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Hilfen für Geflüchtete Jugendliche

(UMF und Kinder /Jugendliche die alleine mit ihren Verwandten in Deutschland sind)

Für Anfragen, Planungsgespräche und eine sozialpädagogische Diagnostik stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Leitung:
Dr. Phil. Mirja Keller
Fechenheimer Weg 19 A
63477 Maintal-Bischofsheim

Tel.: 0151 – 24028328
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Hilfen für geflüchtete Jugendliche in Form von § 27 i.V. m. §§ 30, 31, 34, 35 sowie § 41, SGB VIII

Geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden bei der Bewältigung ihrer Probleme unterstützt und bei Bedarf traumapädagogisch begleitet und stabilisiert.

Hierbei sehen wir die aufkommenden Verhaltensweisen und Schwierigkeiten von Kindern / Jugendlichen im Kontext und als Reaktion auf ihre Lebensbedingungen und ihre bisherigen Erfahrungen, Verletzungen und Traumata.

Die Arbeit mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen ist komplex, so braucht es auch ein komplexes sozialpädagogisches Handeln, das auf reflektierte Haltungen, interkulturelle Kompetenzen, Fachwissen und Vernetzungen im Sozialraum aufbaut. So geht es bei den Hilfen um die Unterstützung im Zuge der Integration. Die Kinder und Jugendlichen sollen dabei begleitet werden sich ein gutes und möglichst sicheres Leben schaffen zu können, fern ab von Angst und Ausgrenzung. Die Fähigkeit zur Selbsthilfe soll aktiviert und erhöht werden. Außerdem sollen mögliche Handlungskonzepte zum Umgang mit vorhandenen Herausforderungen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gemeinsam entwickelt und trainiert werden. Dazu werden neben den Methoden zur Selbstbemächtigung und den Möglichkeiten einer Sozialraumorientierung auch die gruppendynamischen Angebote der Welle genutzt um soziale Kompetenzen, Grundvertrauen und Freitzeitanbindung zu fördern. So stehen den Kindern und Jugendlichen, im Anschluss an die Hilfeplanung ein breites Repertoire an Unterstützung zur Verfügung in Form von Tagesbetreuung, Einzelfall- und Familienhilfen, Betreutem Wohnen und den genannten Gruppenangeboten. Unsere MitarbeiterInnen erhalten eine enge Begleitung mit Fachanleitungen, Supervision und Fortbildungsangeboten - bei uns zählt das Team und das vier Augenprinzip in der Systemischen Fallarbeit.

Bei folgende Themen / Problemstellungen werden MitarbeiterInnen eingesetzt:

  • Prävention und Nachsorge suizidaler Krisen
  • sexuelle Gewalt
  • Drogen
  • selbstverletzendes Verhalten
  • Entwicklungsdefizite
  • Konflikte, aggressives Verhalten und Gewalt
  • Ängste und Sicherheitshandlungen
  • Dissoziation
  • sexualisiertes Verhalten
  • Psychiatrieaufenthalte im Vorfeld der Maßnahme
  • Kindeswohlgefährung

Außerdem werden folgende Aufgaben wahrgenommen:

  • Begleitung und Unterstützung im gesamten Bereich des Asylverfahrens
  • Umfassende Abstimmungs- und Besprechungsbedarfe mit den Vormündern, Gastfamilien und stationären Einrichtungen
  • Aufbau und Aufrechterhaltung von Netzwerken im Sozialraum
  • Intensive Zusammenarbeit mit Schulen, Praktikumsstellen sowie Deutschkursen
  • Begleitung zu Behörden, ÄrztInnen und TherapeutInnen
  • Stabilisierung in Bezug auf eine Traumatisierung